PFAS und BPA sind langlebige, gesundheitsschädliche Spurenstoffe, die sich in Umwelt und Organismen anreichern. EU-weit gelten daher seit 2026 verbindliche Grenzwerte für PFAS in Trinkwasser. Bislang ist es allerdings kaum möglich, diese Stoffe in herkömmlichen Kläranlagen aus dem Wasser zu entfernen.

Das Forschungsprojekt AquaSan hat das Ziel, zu diesem Zweck ein innovatives Filtermaterial auf Basis dreidimensionaler Textilien mit einer dünnen Partikelbeschichtung zu entwickeln.

Der innovative Ansatz soll eine effiziente Adsorption der Schadstoffe bei gleichzeitig wirtschaftlicher Anwendung ermöglichen.

  • Grundwassersanierung: Entfernung von Spurenstoffen aus belastetem Grundwasser
  • Trinkwasseraufbereitung: Entfernung von PFAS und BPA in der Rohwasseraufbereitung
  • Kläranlagen: Integration als vierte Reinigungsstufe zur effektiveren Schadstoffentfernung

Projektzeitraum: 01.01.26-31.12.29

Ansprechpartner: Dr.-Ing. Aron Kneer, Tinnit Technologies GmbH

Fördergeber: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)